Panel: Arabistik – Quo vadis?

Zeitplan

Raum: F 229, 2. OG, Fürstenberghaus
Tag Zeit    
Fr 09:00-09:30 Braune

Arabistik und die Cultural Studies

Fr 09:30-10:00 Milich

(Post)Orientalismus und Psychologie: Ein unmögliches Verhältnis?

Fr 10:00-10:30 Liebrenz Soldaten und Bücher im osmanischen Syrien. Handschriften als kulturwissenschaftliche Quelle
Fr 10:30-11:00 Pause
Fr 11:00-11:30 Gruendler Warrāqūn: Die unbesungenen Helden der Arabischen Buchrevolution - Abgesagt
Fr 11:00-11:30 Schulz Modernes Hocharabisch – e-Learning und e-Testing
Fr 11:30-12:00 Falk Medienarabisch als Wissenschaftssprache. Die Media Arabic Webclass als Beispiel für modernen Sprachunterricht auf fortgeschrittenem Niveau
Fr 12:00-12:30 Diskussion
Fr 12:30-13:30 Mittagspause
Fr 13:30-14:00 Guth Neues vom Projekt eines Etymologischen Wörterbuchs des Arabischen
Fr 14:00-14:30 Laub Lyrischer Film – Gattungsfragen und Intermedialität
Fr 14:30-15:00 Junge / Winckler „Arabische Philologien im Blickwechsel“. Presentation of an International Summer School Initiative

Panelleiter:

Christian Junge, Barbara Winckler

Beschreibung des Panels:

Wo steht die Arabistik heute, zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Und welche neuen Wege sollte sie einschlagen? In Zeiten einer sich grundlegend verändernden Universitätslandschaft und zugleich eines wachsenden öffentlichen Interesses an der arabischen Welt lädt dieses Panel zu einer Standortbestimmung ein und fragt nach neuen Konzepten für eine zeitgemäße Arabistik, die sich aktuellen Herausforderungen stellt und Visionen für die Zukunft entwickelt.

In diesem Rahmen stellen die Organisatoren des Panels die Initiative „Arabische Philologien im Blickwechsel“ (Freie Universität Berlin) vor, die in Form eines Sommerschulprogramms erstmals westliche und arabische Wissenschaftstraditionen systematisch in einen Dialog auf Augenhöhe bringen möchte. Statt Forschung und Lehre über den „Anderen“ strebt sie eine Forschung und Lehre mit dem „Anderen“ an, was auch die gezielte Förderung von Arabisch als Wissenschaftssprache einschließt.

Das Panel ist ausdrücklich offen für ganz unterschiedliche Beiträge und Initiativen aus der Arabistik, Orientalistik oder Islamwissenschaft. Diese können die Gestaltung des BA-, MA- oder Promotionsstudiums betreffen oder den Bereich der interdisziplinären und internationalen Zusammenarbeit. Sie können sich mit neuen Konzepten der Philologie, Vergleichenden Literaturwissenschaft oder Kulturwissenschaft beschäftigen, neue Formen der medialen Sprach- und Kulturvermittlung diskutieren oder die interkulturelle Pädagogik und Didaktik zum Thema haben. Auch Bestandsaufnahmen oder Rückblicke auf die Geschichte der Arabistik sind willkommen.

Sektionen:

interdisziplinär

Abstracts der Vorträge:

Braune, Ines: Arabistik und die Cultural Studies

Mit einem Verständnis von Kulturwissenschaft, die nicht ausschließlich Text als Bezugspunkt nimmt, sondern Kultur als performatives Ereignis begreift, werden einerseits populärkulturelle Phänomene und mediale Produktionen in den Blick genommen und andererseits wird Raum für Alltagspraktiken geöffnet.

Cultural Studies untersuchen Kultur als Alltagspraxis mit interdisziplinärer Ausrichtung und verbinden Ansätze und Methoden aus verschiedenen Sozial- und Geisteswissenschaften. Hinsichtlich der Arabistik bedeutet das, dass neben textbasierter philologischer Forschung auch alltagskulturelle und mediale Produktionen in den Fokus der Forschung geraten. So können ebenfalls Musik, Mode, Freizeitaktivitäten etc. als Ausdruck gesellschaftlicher (Macht-) Verhältnisse analysiert und interpretiert werden. Am Beispiel von Parkour in Marokko wird dies verdeutlicht.

Die Öffnung zu nicht ausschließlich textbasierten Formen von Kultur in der arabischen Welt hat jedoch fundierte Kenntnisse der arabischen Sprache bzw. der in den jeweiligen Kontexten gesprochenen Sprache zur Grundlage einer Diskussion auf Augenhöhe. Dabei geht es jedoch nicht ausschließlich um Sprachkenntnisse, sondern um grundlegende Kenntnisse über die Region, in der auch Arabisch gesprochen wird.

Ziel ist es, einerseits die aktuellen Debatten um den Kulturbegriff und der Cultural Studies für die Arabistik nutzbar zu machen und im Gegenzug neue Impulse in diesen Debatten mit Erkenntnissen aus der arabischen Welt zu setzen.

Falk, Daniel: Medienarabisch als Wissenschaftssprache. Die Media Arabic Webclass als Beispiel für modernen Sprachunterricht auf fortgeschrittenem Niveau

Zu einer zeitgemäßen Arabistik gehört eine zeitgemäße Sprachausbildung. Nur wenige AbsolventInnen arabistischer und anderer Studiengänge mit Bezug zur arabischen Welt im deutschsprachigen Raum verfügen über ausreichende Sprachkenntnisse, wie sie etwa in anderen modernen Philologien wie Slawistik oder Romanistik selbstverständlich sind. Nur sehr wenige der berufenen und nicht-berufenen WissenschaftlerInnen, die zur Arabischen Welt arbeiten, sind in der Lage, Vorträge auf Arabisch zu halten oder gar zu publizieren.

Eine der Ursachen liegt in der mangelhaften bzw. oft nicht vorhandenen Sprachausbildung auf fortgeschrittenem Niveau an vielen Universitäten. Nach der sprachlichen „Grundausbildung“ suchen viele Studierende ihr Glück in Sprachkursen und Studienaufenthalten im Ausland, nicht zuletzt um Dialektkenntnisse zu erwerben. Diese sind zweifelsohne unabdingbar, zumal wenn etwa empirische Feldforschung angestrebt wird oder Arabisch im persönlichen Umfeld zur Kommunikation eingesetzt werden soll. Gleichzeitig sollten angehende Arabisten aber auch höhere sprachliche Register beherrschen können, wie sie auch von Muttersprachlern mit Bildungshintergrund gesprochen werden. Dieses fuṣḥa al-mutaʿallimīn ist in den transnationalen arabischen Fernsehkanälen gang und gäbe, z.B. in politischen Talkshows auf Al-Jazeera, wo ein Großteil der Sendungen sogar transkribiert online zur Verfügung steht.

Der Vortrag beleuchtet am Beispiel der seit einigen Semestern über die Universitäten Zürich bzw. München – in Form einer wissenschaftlichen Weiterbildung – erfolgreich durchgeführten Media Arabic Webclass, wie dieses unerschöpfliche Reservoir an Material für eine zeitgemäße Sprachausbildung nutzbar gemacht werden kann. Die Media Arabic Webclass läuft als ortsunabhängiger Präsenzkurs und ist ein internationales Projekt, mit DozentInnen und TeilnehmerInnen aus verschiedensten Ländern. Sie qualifiziert Studierende höherer Semester, AbsolventInnen aber auch (Nachwuchs-)WissenschaftlerInnen und Journalisten dazu, nicht nur passiv arabische Medien zu konsumieren, sondern auch aktiv auf Arabisch in akademischen Diskursen zu partizipieren. Damit leistet sie einen Beitrag dazu, dass ArabistInnen letztlich auch in der Lage sind nicht nur Forschung „über den Anderen“ sondern auch „mit den Anderen“ zu betreiben.

Guth, Stephan: Neues vom Projekt eines Etymologischen Wörterbuchs des Arabischen

An verschiedenen Orten der Welt betreibt man derzeit Anstrengungen, ein etymologisches / historisches Wörterbuch des Arabischen ins Leben zu rufen. Die Fachwelt begegnet diesen Projekten mit einer Mischung aus Enthusiasmus und tiefer Skepsis (meist bei gleichzeitiger Betonung der dringenden Notwendigkeit). Sowohl Vertreter der einschlägigen “westlichen” Disziplinen, die sich durch die historische Fragmentierung der Orientalistik auseinanderentwickelt haben, als auch Kollegen, die aus der arabischen Wissenschaftstradition kommen, haben zum Teil stark divergierende Vorstellungen davon, wie ein solches Wörterbuch idealerweise aussehen und wie man ein entsprechendes Projekt am besten angehen sollte. Der Vortrag berichtet von den Erfahrungen und der Diskussion zum Thema im Rahmen eines ESF-geförderten “Exploratory Workshops” (Oslo, Ende Juni 2013), zu dem neben “westlichen” Arabisten, Semitisten und Afroasianisten auch arabische Wissenschaftler und IT-Fachleute eingeladen waren.

Vgl. dazu auch eine Poster-Session im Rahmen des Panels Digital Humanities: Neue Methoden der Textanalyse in der Arabistik und Islamwissenschaft (Leitung: Eva Orthmann, Johannes Thomann, Andreas Kaplony).

Junge, Christian / Winckler, Barbara: „Arabische Philologien im Blickwechsel“. Presentation of an International Summer School Initiative

Das Seminar für Semitistik und Arabistik der Freien Universität Berlin entwickelt derzeit das Konzept einer Internationalen Sommerschulreihe „Arabische Philologien im Blickwechsel“ (www.arabic-philologies.de), die in Kooperation mit der Kairo-Universität und der American University of Beirut durchgeführt werden soll. Die Initiative hat zum Ziel, arabische und westliche Wissenschaftstraditionen erstmals systematisch in einen Dialog auf Augenhöhe zu bringen. Statt Forschung und Lehre über den „Anderen“ strebt sie eine Forschung und Lehre mit dem „Anderen“ an, was auch die gezielte Förderung von Arabisch als Wissenschaftssprache einschließt.

Die Organisatoren des Panels stellen die Initiative vor und berichten insbesondere von den Ergebnissen und Erfahrungen des Vorbereitungsworkshops mit ‘Kleiner Sommerschule‘, der Anfang September 2013 an der Kairo-Universität stattfindet. Dort diskutieren NachwuchswissenschaftlerInnen und renommierte WissenschaftlerInnen von arabischen und westlichen Universitäten aktuelle Forschungsansätze, die aus Sicht der arabischen und/oder der westlichen Arabistik richtungsweisend erscheinen, und erproben zugleich das bisher erarbeitete Sommerschulkonzept.

Laub, Lotte: Lyrischer Film – Gattungsfragen und Intermedialität

An einem Einzelbeispiel, dem filmischen Werk des libanesischen Autorenfilmers Ghassan Salhab (geb. 1958), soll der Frage nachgegangen werden, inwieweit dieses als lyrisch bezeichnet werden kann. Dabei handelt es sich um eine gattungsspezifische und zugleich transmediale Frage: Können überhaupt literaturwissenschaftliche Kategorisierungen wie Lyrik auf das audiovisuelle Medium Film übertragen werden? Ist es darüberhinaus angebracht, solche Kategorien transkulturell zu verwenden?

Zunächst sollen die Auffälligkeiten am Filmschaffen Salhabs dargestellt werden, aus denen sich die Frage nach der Lyrizität ergibt. Nach einem kurzen Überblick über die filmwissenschaftliche Diskussion zur Lyrik im Film, soll die literaturwissenschaftliche Lyrikdefinition von Rüdiger Zymner vorgestellt und im Anschluss daran erprobt werden, ob sie sich in transmedialer Anwendung zur Charakterisierung des filmischen Werks von Salhab eignet.

Im Mittelpunkt der Überlegungen steht die transmediale Anwendung des Zymnerschen Lyrikbegriffs als Analyseinstrumentarium. Fragen zum Verhältnis zwischen lyrischem Ausdruck und zeithistorischen und philosophischen Zusammenhängen werden dabei nur am Rande behandelt. Die Anwendung des Zymnerschen Lyrikbegriffs auf das Filmschaffen von Ghassan Salhab soll schließlich einen Beitrag liefern zur Klärung des Genres „lyrischer Film“. Zymners Definition scheint angemessen weit und daher anschlussfähig für intermediale Fragestellungen zu sein. Zugleich ist sie auch für transkulturelle Fragen geeignet, da Zymner die Dynamik jeglicher Kategorisierungsversuche herausstellt und betont, dass Gattungen keine historisch und kulturell stabilen Entitäten, sondern kulturrelativ und historisch flexibel, interessen-, zweck-, und paradigmenabhängig sind.

Liebrenz, Boris: Soldaten und Bücher im osmanischen Syrien. Handschriften als kulturwissenschaftliche Quelle

Für eine Betrachtung der vormodernen arabischen Literatur aus historisch-anthropologischer Perspektive gilt es, diese als Teil sozialer Prozesse in ihrer Umwelt zu verorten und Literaturgeschichte auch vom Leser aus, also über deren Rezeption zu sehen. Handschriften geben sehr viele Informationen über ihre Benutzung und deren sozialen Kontext preis, angefangen bereits durch ihre Materialität, vor allem aber durch viele Notizen von Besitzern, Lesern, Stiftern oder Kopisten. Eine systematische Sammlung von Manuskriptnotizen verspricht neue Einblicke in das Leseverhalten bestimmter sozialen Gruppen. Von besonderem Interesse für eine solche Herangehensweise sind aber gerade diejenigen Leser, welche die biographische und historiographische Literatur gemeinhin übersieht. Wo literarische Quellen schweigen, kommt dem Textträger selbst eine ungleich größere Bedeutung als dokumentarische Quelle zu.

Die Schwierigkeiten und Möglichkeiten dieses Ansatzes sollen am Beispiel der Lektüre von Militärs im osmanischen Syrien vorgestellt werden. Als Publikum und Patrone, aber auch aktiv als Verfasser spielten sie nicht nur für die Tradierung klassischer, sondern auch für die Produktion zeitgenössischer Literatur eine sehr große Rolle. Doch wie identifiziert man einen Militär? Und welche methodischen Probleme bereitet die Verkürzung einer komplexen Biographie auf eine einzige soziale Kategorie?

Milich, Stephan: (Post)Orientalismus und Psychologie: Ein unmögliches Verhältnis?

Psychologische Ansätze, Modelle oder Theorien, und insbesondere Emotionstheorien, haben innerhalb der Islamwissenschaft und Arabistik bisher kaum Beachtung gefunden. Als ein Erbe der Aufklärung, deren Denken – generalisierend gesprochen – anhand binärer Oppositionen Vernunft als Norm setzte, wurden Emotionalität und Emotionen als Gegenteil der Vernunft betrachtet und damit abgewertet. Hinzu kommt, dass im Kontext des Orientalismus zwar die Beschreibung des “Arab mind” (e.g. Raphael Patai) als minderwertig, irrational, rückständig, frauenfeindlich, emotionsgesteuert usw. von Edward Said (1975, 1978) und anderen Kritikern überzeugend hinterfragt und als rassistisch denunziert wurde, die Stereotype und Vorurteile gegenüber arabischen Individuen und Gesellschaften als Ganze jedoch hartnäckig fortleben.

Andererseits erscheint die völlige Nichtbeachtung pyschologischer und vor allem psycho-sozialer Analysekategorien und Methoden für die Analyse und das Verstehen sozialer, kultureller, politischer und religiöser Phänomene – sei es im Mitteleren Osten/Nordafrika, in Europa oder anderen Regionen – gleichfalls reduktionistisch. Dies ist in verschärftem Maße problematisch, wenn JournalistInnen, PolitikerInnen und auch PolitikwissenschaftlerInnen ohne Scheu ihren islamisch geprägten ‘Untersuchungsgegenstand’ psychologisieren und – oft in Nebensätzen – Urteile fällen, die im Grunde auf psychologischen Annahmen beruhen, ohne Erkenntnisse der Psychologie systematisch und wissenschaftlich einzubeziehen. Im Vortrag wird die Frage aufgeworfen, wie sinnvoll es für die ‘westliche’ und die ‘arabische’ kultur-, religions- oder sozialwissenschaftlich ausgerichtete Orientialistik wäre, verstärkt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Psychologen zu suchen, um die zeitgenössischen Gesellschaften und die darin sich vollziehenden kulturellen, sozialen und politischen Transformationen zu verstehen. Was kann die Psychologie, und wo verbergen sich etwaige Gefahren? Unter anderem wird zu fragen sein, welche Rolle das global akzeptierte Narrativ der Modernisierungstheorie dabei spielt und wie andere ‘vorbelastete’ Fächer wie die Ethnologie mit Emotionen und psychologischen Ansätzen umgehen.

Schulz, Eckehard: Modernes Hocharabisch – e-Learning und e-Testing

Kann sich die Arabistik auf Dauer der Nutzung moderner Medien und Methoden entziehen? Sollte sie sich von bewährten Materialien trennen, deren Entstehung weit in das vorige Jahrhundert zurückreicht? Ist es nicht an der Zeit, die mancherorts noch immer übliche Konzentration auf die passive Beherrschung des Arabischen zu überwinden und dem Hörverstehen und Sprechen mehr Raum zu geben, zumal die meisten Studierenden keine Wissenschaftslaufbahn in der vor sich haben?

Akademische Arabisch-Kurse in Deutschland sind von unterschiedlichster Intensität. Die Dauer des Kurses sagt meist nichts über die erworbenen Kompetenzen. Trotzdem konkurrieren die Studierenden auf dem Praktikanten-, Stipendien- und Arbeitsmarkt mit formal gleichwertigen Zeugnissen, die oft noch durch „geschätzte“ Sprachzeugnisse ergänzt werden, die Kenntnisse auf den Niveaustufen von A1 bis C2 bestätigen.

Damit entsteht eine Ungerechtigkeit, die meist der erfolgreich löst, der am dicksten aufträgt. Nationale und internationale Arbeitgeber müssen sich damit abfinden, dass BewerberInnen mit einem vergleichbaren Abschluss keinesfalls das gleiche sprachliche Niveau haben müssen, weil ein objektivierter Standardtest für das Arabische bislang fehlt.

Das Orientalische Institut der UL bietet mit http://www.modern-standard-arabic.com eine Plattform unter HTML an, die moderne Mittel bei der Vermittlung des Arabischen nutzt und im Prinzip mit jedem Endgerät erreichbar ist, das über einen Browser verfügt, und zudem beim Hörverstehen die wichtigsten arabischen Dialekte einbezieht.

Zudem ist unter http://www.test-arabic.com ein computergestützter Standardtest für die Niveaustufen A1 bis C2 entwickelt worden, der aufbauend auf den Vorgaben des Gemeinsamen Europäischen Refererenzrahmens für Sprachen unabhängig vom Spracherwerbshintergrund die tatsächlichen Kompetenzen ermittelt und im Bereich „Hörverstehen“ auch die wichtigsten arabischen Dialekte berücksichtigt.