„Industriezone Kaesong wird in Nordkorea wenig verändern“

Trotz minimaler Öffnungen in Nordkorea wie der Wiedereröffnung der Industriezone Kaesong am Montag bestehen nach wissenschaftlicher Einschätzung kaum Chancen auf Verbesserung der „katastrophalen Menschenrechtslage“ unter Staatschef Kim Jong-Un. „Zwar sickern durch Handys, Radios und DVDs inzwischen vom Regime unbemerkt Auslandsinfos ins Land, die der Staatspropaganda widersprechen. Auch das gemeinsame Industriegebiet von Nord- und Südkorea in Kaesong wird mehr Auslandskontakte mit sich bringen. Doch das verbessert die Menschenrechtslage nicht“, erläutert die Bonner Koreanistin Dr. Sang-Yi O-Rauch, die Forschungsergebnisse zur Lage in Nordkorea auf dem 32. Deutschen Orientalistentags (DOT) präsentiert.